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Letzte Updates


31.01.2012: Brunos Bericht Meine erste Nacktwanderung im Teutoburger Wald

26.01.2012: Bericht über die letzte FKK-Nacktparty in Moers im Herbst 2011

31.12.2011: Kurz berichtet: Erlebnisbericht "Meine erste Nacktwanderung" in der DFK-Zeitschrift FreiKörperKultur (2012/1)

31.12.2011: Galerie: WNBR 2011 und 3 Persönliche Fotos von NGU-Mitgliedern

24.12.2011: Galerie: Nackte Freude - Persönliche Foto-Galerie von M.

22.12.2011: Kurz berichtet: Der nackte Genuss: Festmahl zum höchsten Feiertag des Jahres

13.12.2011: Galerie: Nackt, ist doch toll! Persönliche Galerie von Joachim

10.12.2011: Kurz berichtet: Naturismus ist natürlich, Video von nucat.cat (Nudisten in Catalonien)

26.11.2011: Kurz berichtet: Franz Josef Degenhardt und Georg Kreisler verstorben

17.11.2011: Kurz berichtet: Bundesgericht urteilt im Widerspruch zur christlichen Sozialethik

09.11.2011: Kurz berichtet: My favorite email: I love natury

03.11.2011: Kurz berichtet: Occupy together - weltweite Aktion gegen die Macht der Banken

30.10.2011: Galerie: Neuer Video-Bericht zum Thema Nacktwandern

14.10.2011: Das nackte Leben: Drei neue Nacktwander-Videos

10.10.2011: Galerie: Neuer Video-Bericht zum Thema Nacktwandern

06.10.2011: Kurz berichtet: Das ZDF lästert Gott und verunstaltet die Krone seiner Schöpfung

03.10.2011: Kurz berichtet: Nacktwanderung in der Eifel (Steinbachtalsperre)

02.10.2011: Kurz berichtet: Nacktwanderung in der Eifel (Madbachtalsperre)

01.10.2011: Kurz berichtet: Nacktwanderung im nördlichen Teutoburger Wald

24.09.2011: Kurz berichtet: Seit 10 Jahren: Nacktwanderungen im Siegerland

22.09.2011: Kurz berichtet: Beim DFK ist das Thema Nacktwandern angekommen

17.09.2011: Kurz berichtet: Petition gegen Vorrats-Datenspeicherung -
zeichne mit!

11.09.2011: Kurz berichtet: Barfuß im Torfmoor: Nacktwanderung ohne Rucksack, ohne Schuhe,
ohne alles!

08.09.2011: Kurz berichtet: Petition gegen Vorrats-Datenspeicherung -
zeichne mit!

04.09.2011: Kurz berichtet: 28 NacktwanderInnen beim Hainich (Thüringen) unterwegs

03.09.2011: Kurz berichtet: Nacktwandern im Holzland (Thüringen)

21.08.2011: Kurz berichtet: Zwei Tage Nacktwandern im Westerwald

31.07.2011: Kurz berichtet: Nacktwanderung im westlichen Sauerland - Start bei 11° und Wolken, Abschluss bei Sonnenschein

30.07.2011: Kurz berichtet: Nacktwandern wird immer beliebter - Deutscher Wandertag 2011 in Melle

29.07.2011: Kurz berichtet: Nackt ins Rock-Konzert am 2. September im Münchner Backstage

24.07.2011: Galerie: Welt-Nackt-Radel-Tag 2011 in Fremont - mit den einfallsreichsten und kunstvollsten Körpermalereien aller WNBR-Events

06.07.2011: Kurz berichtet: Nacktwandern in Alfons' Puschel-TV

29.06.2011: Galerie: Persönliche Galerie (2) von Georg N

26.06.2011: Kurz berichtet: 2. Wanderung im Lahn-Dill-Bergland bestätigt außerordentlich hohe Nacktwander-Qualität

18.06.2011: Nackt-wandern: Wie kommt man auf die Idee, nackt zu wandern?

12.06.2011: Kurz berichtet: 8. nackte Pfingstwanderung im Rothaargebirge

06.06.2011: Kurz berichtet: Integration des WNBR Berlin in ADFC-Sternfahrt fand 2011 nicht statt

05.06.2011: Kurz berichtet: Welt-Nackt-Radel-Tag im Südlichen Münsterland

01.06.2011: Kurz berichtet: Nacktwanderung auf dem "neuen" Harzer Naturistenstieg

22.05.2011: Galerie: Urlaubs-Video mit Oliver: Sonne + Meer

21.05.2011: Kurz berichtet: Nacktwanderung auf den Spuren von Dinosauriern

20.05.2011: Kurz berichtet: Naturisten wehren sich gegen Datenvorratsspeicherung

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Nacktheit ist gleichbedeutend mit Freiheit, Tugend,
Wahrheit und Gesundheit.

Alain Daniélou

(Religionswissenschaftler und Hinduist, 1907-1994)


Link: Kurz berichtet


Dies ist eine Website über das Nacktsein, speziell naturverbundene, nackt ausgeübte Aktivitäten wie Wandern oder Schwimmen, aber auch mit dem Hintergrund der Ideale, die Anfang des 20. Jahrhunderts die FKK-Bewegung entstehen ließ, deren Tradition noch heute in zahlreichen FKK-Vereinen - und von Millionen nicht organisierten FKK-Anhängern - gepflegt wird.

Warum diese Website? Nun, ich zähle mich zu den überzeugten Naturisten oder FKK-Anhängern. Nacktheit ist natürlich und menschlich. Das Tragen von Kleidung ist unnatürlich und künstlich. Nacktsein ist ein Schlüsselerlebnis, eines der größten Reichtümer, das der Mensch auf Erden erlangen kann. Ich verbinde mit dem Nacktsein unter anderem

  • die Harmonie des Menschen mit der ihn umgebenden Natur,
  • einen Hauch der Unschuld aus den Zeiten des Paradieses,
  • die Freiheit von textilen Zwängen und Rängen,
  • ein starkes Gefühl des Glücks und der Freude am Sein,
  • die Gewissheit der nackten Gleichheit aller Menschen,
  • die Erziehung unserer Kinder zu starken Persönlichkeiten,
  • die Pflege toleranten, zugewandten Miteinanders,
  • die Stärkung der Gesundheit von Körper und Geist.


Die Liste erscheint dir übertrieben? Vielleicht muss sie das! Erstens um dich neugierig zu machen auf den Inhalt dieser Website und zweitens, weil du womöglich selbst noch keine Nackt-Erfahrungen gesammelt hast und dir die Empfindungen beim unbeschwerten Nacktsein gar nicht recht ausmalen kannst. Also komm, schau und lass dich "entführen" ins Paradies!

Was dich erwartet sind Geschichten und Gedanken rund ums Nacktsein, halt "meine kleine, persönliche FKK-Philosophie".  In zwei Sätzen zusammengefasst: "Naturismus ist eine Lobpreisung der Schöpfung." und "Sich nackt in freier Natur zu bewegen ist eine Offenbarung."

Was du hier nicht findest ist Pornografie. Pornobildchen, Webcams, Chats oder Stories mit aufreizendem Inhalt - das gibt es anderswo mehr als genug. Hier nicht!

Auch wenn die Sexindustrie den Begriff "FKK" mit Schmuddel-Inhalten zu missbrauchen versucht: FKK und Sex sind zwei völlig getrennte Welten, die absolut nichts miteinander zu tun haben und sich gegenseitig ausschließen.

Die Seiten dieser Website enthalten auch Fotos von nackten Menschen, allerdings nur in natürlichem, naturistischen Umfeld. Falls du solche Fotos nicht sehen möchtest, findest du hier eine Anleitung, die Fotos unsichtbar zu machen.

 

Toutes les richesses de la nature

 

Toutes les richesses de la nature - Alle Reichtümer der Natur.
Einer der Kunden nimmt den Werbespruch der Bäckerei ganz wörtlich - wir auch!

 

 

Kurz berichtet

Erlebnisbericht "Natur pur - Meine erste Nacktwanderung"

in der DFK-Zeitschrift FreiKörperKultur (Heft 2012/1)

 

In dem Bericht schildert ein erfahrener FKK-Freund - er ist langjähriges, aktives Mitglied eines FKK-Vereins - lebhaft und anschaulich seine Erfahrungen und Gedanken während einer Nacktwanderung im Teutoburger Wald, der er sich am 1. Oktober 2011 angeschlossen hatte (Ein Kurzbericht zur Wanderung steht weiter unten auf dieser Seite). Wir zitieren aus der "FreiKörperKultur" Heft 2012/1:

 

"Ich sage es gleich vorweg, es war traumhaft schön - ein ganz tolles Erlebnis. Es passte wirklich alles. Sonnenschein pur, eine nette Gruppe von 11 »erfahrenen Hasen« und ein Initiator, der die Wanderung bis ins kleinste Detail vorbereitet hatte. Er hatte sogar die beiden zuständigen Polizeireviere über die geplante Nacktwanderung informiert. Von dort kam lediglich eine telefonische Rückfrage, ob und wo genau die nackte Gruppe wandert. Im übrigen wünschte uns der Polizist eine angenehme, ruhige Wanderung." schwärmt der Autor in seiner Einleitung. Und der Wunsch des Polizisten erfüllte sich: Es wurde es dann auch die angenehme, ruhige Wanderung!

 

Den vollständigen Bericht kann man hier auf natury.de lesen, er ist ergänzt um einige Fotos von der Wanderung.

Bericht über die Nacktparty in Moers im Herbst 2011

Saisonabschluss-Party fand regen Zuspruch

 

Bereits zum 6. Mal hatte Hilde im Herbst 2011 nach Moers zur FKK-Nacktparty in der top renovierten Location des Wiesenhofs, einem Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert, eingeladen. Der Zuspruch zur Nacktparty war gegenüber der letzten Nacktparty im Frühjahr erneut gestiegen: Die Veranstaltung entwickelt sich zur festen Größe im Terminkalender von FKK-Freunden und Naturisten aus ganz Deutschland.

Zum vollständigen Bericht

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Internationaler Protest gegen SOPA

natury schließt sich dem weltweiten Protest an

 

Die US-Gesetzesvorhaben der Republikaner bedeuten Zensur und Einschränkung der Informationsfreiheit im Internet, insbesondere für diejenigen Menschen, deren Internetzugang durch ihre eigene Regierung ohnehin schon eingeschränkt wird.

 

Jede frei denkende Seele dieser Welt muss gegen diese Gesetzespläne der konservativen Kräfte in den USA auf die Barrikanden gehen, die die Informationsfreiheit im Netz massiv gefährden.

 

Das Ziel, geschützte Inhalte vor unautorisierter Kopie zu schützen, ist okay. Aber der Weg dorthin, den die Gesetzesinitiative vorsieht, ist Zensur. Und die darf nicht sein! Verfolgt bitte Rechteverletzer mit Strafgesetzen gegen Rechteverletzung, aber nicht mit allgemeiner Zensur und Ausschluss vom Informationszugang!

 

Weitere Infos hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Protest_gegen_SOPA

 

oder auch hier: http://vimeo.com/31100268

Der nackte Genuss

Festmahl mit peruanischem Spargel zum höchsten Feiertag des Jahres

 

"Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Sonnwendtag!" ging uns gestern noch durch den Sinn. Heute war es endlich so weit:

 

Die Spargel-Stangen waren wieder dick und frisch - eine exzellente Basis für ein gelungenes Festmahl zum höchsten Feiertag des Jahres: Dem Sonnenwendfest, dem Fest des Lichts in den dunkelsten Tagen des Jahreslaufs. Spargel mit frisch montierter Sauce mousseline (mit Schlagsahne verfeinerte Hollandaise) war gerade angemessen, um den Tag zu begehen, an dem Naturisten und alle naturbezogenen Menschen auf der ganzen Nordhalbkugel das Ereignis feiern, dass die Sonne sich auf den Rückweg nach Norden gemacht hat (seit heute früh um 6:31 h MEZ) und die Hoffnung auf den nächsten Sommer zur Gewissheit wird!

 

Dass die Christen auf den Jahrtausende alten Festtag des Wintersolstitiums ihre Geschichte vom kleinen Jesuskind aufgesetzt haben, war ein kluger Schachzug: Er bot ihnen die Chance, dass die Menschen ihrem Weihnachtsmärchen überhaupt zugehört haben. Jesu Geburtsdatum wurde von den Kirchenoberen wissentlich falsch auf den 25.12. festgesetzt, damit der Glanz des tief verwurzelten Sonnenwendfestes ein wenig auf das nachfolgende Weihnachten abfärben konnte. Andererseits konnte durch den Trick der terminlichen Trennung von 3 bis 4 Tagen im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten, dass der Ursprung des Weihnachtsfestes das altehrwürdige Sonnwendfest ist.

 

Dieses Ziel ist seit einigen Jahrhunderten erreicht worden, fraglos ein großer kommerzieller Erfolg. Dumm nur, dass zu Weihnachten die Spargelsaison auf der Südhalbkugel schon so lange zu Ende ist, dass die trockenen Stangen kaum mehr verzehrbar sind. Aber die Kirchenoberen, allen voran Kaiser Konstantin, konnten im Jahre 335 wahrlich nicht vorausahnen, dass einmal Flugzeuge südamerikanischen Spargel innerhalb Stunden in quasi frischem Zustand nach Europa transportieren können - sie wussten ja nicht einmal von der Existenz Südamerikas, viel weniger von Flugzeugen. Also sei ihnen ihr Trick mit der terminlichen Verschiebung der Feiertage verziehen.

 

Eines aber stimmt mich nachdenklich: Wie ist es möglich, dass der peruanische Spargel zum Sonnenwendfest (und auch vorher die ganze Spargelsaison der Südhalbkugel hindurch) trotz Flugreise nur halb so viel kostet wie der deutsche Spargel in der Nordhalbkugel-Saison? Ob das "fair trade" ist??? Ach ja: Die Spargelfelder in Peru brauchen wohl nicht beheizt zu werden so wie die in Deutschland. Also ist es - trotz des Flugs, der ja sowieso stattfindet und die Kosten nicht hochtreibt - umweltschonend, peruanischen Spargel zu genießen. Tun wir's!

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Nackt-Wandern im Raum Hamburg

DFK Zeitschrift "Der Naturist" berichtet

Der DFK berichtet in der Dezember-Ausgabe seiner Verbandszeitschrift "Der Naturist" ausführlich über eine Nacktwanderung bei Hamburg, die im Spätsommer des Jahres 2011 stattfand. Damit nimmt auch der DFK positiv wahr, dass Nacktivitäten in freier Natur inzwischen bundesweit in ständig zunehmender Präsenz gelebt werden.

Naturismus ist natürlich

Video von nucat.cat (Nudisten in Catalonien)

FKK (Naturismus) ist natürlich! from Projecte NUCAT on Vimeo.

 

Catalonien lockt Naturisten. Das Video (eingebettet von vimeo.com) wirbt dafür, nackte Aktivitäten auszuprobieren und zu erfahren, welch einen Gewinn an Freiheit, Gefühls- und Erlebnistiefe Nacktheit in vielen Lebenslagen bedeutet! Warum also nicht nach Catalonien? Hier ein paar Links zu lohnenden Websites - auch wenn man Catalonisch/ Spanisch nicht sehr gut versteht:

Link zu nucat.cat (Projekt)

Link zu www.naturisme.cat (Club)

Link zu nudismo-naturismo.com (Naturismus-Site)

Link zu lugaresnaturistas (Blog)

Link zu BodyPainting (Galerie bei picasa)

Franz Josef Degenhardt und Georg Kreisler verstorben

 

Mein Besuch der Stadtpfarrkirche in Wolfratshausen wird mir in ewiger Erinnerung bleiben. Zusammen mit einem Lehrgangs-Kameraden besuchte ich das Wahrzeichen von Wolfratshausen im Rahmen eines Wochenend-Ausflugs. Zwei Tage später wurden wir in der Kaserne der Fernmeldeschule Feldafing von der Kriminalpolizei besucht und ausgefragt: Ein Wolfratshausener Bürger hatte uns als Verdächtige für einen Kirchenraub ausgemacht, der nicht einmal begangen wurde.

 

Es genügte allein, dass ich in der Kirche Lieder von Franz-Josef Degenhardt und Georg Kreisler anstimmte, um mich/ uns als Kirchenräuber verdächtig zu machen. Während der Bewunderung der silbernen Kerzenleuchter auf dem Altar solche Lieder zu singen, veranlasste den aufmerksamen Bürger, sich unser Autokennzeichen zu notieren und Anzeige wegen Kirchendiebstahls zu erstatten - obwohl in der Kirche gar nichts fehlte.

 

Aber das Anstimmen der garstigen Lieder von Kreisler und Degenhardt genügte, um uns verdächtig zu machen in einer Zeit, in der die bundesdeutsche Gesellschaft sich aus der Einigkeitsgewohnheit der Wirtschaftswunderzeit in die Zeit der kritischen Hinterfragung von Notstandsgesetzen und der Ausbildung einer außerparlamentarischen Opposition entwickelte.

 

Nun sind Degenhardt und Kreisler im Abstand von 8 Tagen verstorben. Legenden und Stories um zwei auf sehr unterschiedliche Art geniale und umstrittene Künstler focussieren sich auf ihr Gesamtwerk, das bei beiden Barden zweifellos in Relevanz und Faszination von erheblicher, zeitgenössischer Bedeutung ist.

 

Ohne ihrer beider kritischen Texte im Sinn mag ich mich nicht schafen legen in Deutschland oder Österreich. Meine tiefe Verneigung vor beiden. Meine Entwicklung hin zu natury verdanke ich auch ihnen. Danke dafür!

Bundesgericht urteilt im Widerspruch zur christlichen Sozialethik

und bestätigt Bußgeld-Vorschriften in einzelnen Schweizer Kantonen

Der Focus meldete heute: "Spektakuläres Urteil in der Schweiz: Freunde der alpinen Freikörperkultur müssen sich künftig warm anziehen. Denn Nacktwandern darf von den Schweizer Kantonen unter Strafe gestellt werden. Das höchste Schweizer Gericht, das Bundesgericht, bestätigte am Donnerstag ein im Kanton Appenzell-Ausserrhoden verhängtes Bußgeld.

Mit seinem Urteil wies das Gericht die Beschwerde eines 47-Jährigen ab, der im Oktober 2009 nackt unterwegs gewesen war und dafür 100 Franken Bußgeld zahlen musste. Er war von einer Frau beobachtet und angezeigt worden.

Der Mann war sich damals keiner Schuld bewusst. Er sei nackt an einem Grillplatz und an einem christlichen Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige vorbeigelaufen. Dem Strafrecht des Kantons zufolge gilt Wandern ohne Bekleidung als „öffentliches und grobes Verletzen von Sitte und Anstand“."
 
Damit stellt sich das Schweizer Bundesgericht gegen die herrschende Lehre der christlichen Sozialethik. In dem aktuellen Fundamentalwerk zur Sozialethik "Liebe und Verantwortung" vom Ethik-Professor Karol Woytila an den Universitäten Krakau und Lublin, dem späteren Papst Johannes Paul II., wird im Abschnitt »Scham« ausdrücklich formuliert: "Da der Mensch Gottes Schöpfung ist, kann der menschliche Körper nackt und unbedeckt bleiben und bewahrt dennoch seinen Glanz und seine Schönheit."
 
Und weiter: "Unanständigkeit ist nur gegeben, wenn Nacktheit eine negative Rolle in Hinsicht auf den Wert einer Person spielt."
 
Das Urteil des Bundesgerichts bestätigt die Bewertung des Kantonsgerichts, das das Nacktwandern als »grob unanständigen Benehmen« eingeordnet hatte. Diese Einordnung steht also offensichtlich den Grundsätzen der christlichen Sozialethik zuwider, denn mit nacktem Wandern wird keineswegs der Wert irgendeiner Person herabgewürdigt.
 
Wenn die Richter entgegen einer so gewichtigen Instanz wie der christlichen Sozialethik geurteilt haben, dann stellt sich die Frage, auf welche andere moralische Instanz sie ihr Urteil fußen? Oder haben die Richter einfach nicht umfassend recherchiert?
 
Nackt zu wandern ist eine Lobpreisung der göttlichen Schöpfung in freier Natur. Wenn das Bundesgericht erlaubt, diese Lobpreisung, diesen Glanz und diese Schönheit mit Bußgeld zu belegen, dann bedeutet das eine Abkehr von christlichen Grundsätzen und einen eklatanten Glaubwürdigkeitsverlust des Bundesgerichts, das damit die tausendjährige, christlich geprägte, moralische Basis der Schweizer Rechtsprechung aufgegeben hat.
 

Die an dem Urteil beteiligten Richter stellen damit ihre eigene Legitimation als höchstes Gericht nachhaltig in Frage. Das Urteil des Bundesgerichts ist nicht spektakulär, wie Focus meint, sondern schlicht peinlich, ja beschämend für die abendländische Kultur.

 
Das Urteil ist übrigens auch innerhalb des Gerichts deutlich umstritten: Eine Minderheit von 2 der 5 Bundesrichter hat ein abweichendes Urteil abgegeben, konnte sich jedoch nicht durchsetzen.
 

Gute Nacht, Abendland. Allah ist groß!

--

Erkenntnisse der Weltgeschichte (mit absteigender Relevanz):

οἶδα οὐκ εἰδώς (Sokrates)

cogito ergo sum (René Descartes)

Yeah, yeah, yeah (The Beatles)

dubi dubi dum (Frank Sinatra)

migrare nudus obscenitas est (Bundesgericht)

My favorite email

Name  : moreno

Text  : i love natury
IP-Adr: 187.112.61.xxx
Zeit  : 11/04/25 23:10:06

Occupy Together - weltweite Bewegung gegen die Macht der Banken

Unterzeichne mit!

Occupy Together - weltweit entsteht eine Bewegung gegen die Macht der Banken. Jetzt braucht es politische Schritte: Durch eine strenge Regulierung müssen Banken und Finanzmarkt entwaffnet werden.

Ich habe gerade einen Online-Appell unterzeichnet und Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, wirksame Konsequenzen zu ziehen. Unterzeichne auch Du den Appell:

http://tiny.cc/banken

Das ZDF lästert Gott und verunstaltet die Krone seiner Schöpfung

Beleidigende Pixelung missgestaltet den Fernseh-Beitrag zur Wanderung im Toten Moor

Das ZDF hatte ein Drehteam zu der Nacktwanderung im Toten Moor im Großraum Hannover am 11. September 2011 entsandt, um einen Bericht für das Boulevard-Magazin "Hallo Deutschland" zu drehen. Dieser Bericht wurde am 6. Oktober 2011 im ZDF ausgestrahlt.

 

Die Teilnehmer der Wanderung hatten sich eindeutig dagegen ausgesprochen, dass die Bilder von der Wanderung gepixelt werden. Die Teilnehmer der Wanderung waren sich bewusst, dass der menschliche Körper als Krone der göttlichen Schöpfung und Ebenbild Gottes auf Erden des besonderen Schutzes und der Wahrung der Würde und Größe der göttlichen Schöpfung bedarf. 

 

Gegen diese Vorgabe der dargestellten Personen hat das ZDF verstoßen, indem es die Körper der Wanderteilnehmer in peinlicher Entstellung der körperlichen Integrität gepixelt hat. Damit hat sich das ZDF der Gotteslästerung schuldig gemacht, indem das Ebenbild Gottes und die Krönung seiner Schöpfung nicht in seiner natürlichen Vollkommenheit dargestellt sondern durch Verpixelung verballhornt und verhöhnt wurde.

 

Wir als Wanderteilnehmer verurteilen diese eigenmächtige und gotteslästerliche Vorgehensweise des ZDF aufs Schärfste. Der menschliche Körper verdient unser aller Achtung und Dankbarkeit und keine Entstellung.

 

Das aktuelle Fundamentalwerk der katholischen Kirche zur Sozialethik, verfasst vom Professor für Sozialethik Karol Wojtyła an den Universitäten Krakau und Lublin, dem späteren Papst Johannes Paul II., formuliert ausdrücklich, "der Mensch kann nackt und unbedeckt bleiben und bewahrt doch seinen Glanz und seine Schönheit". Und dann kommt das ZDF daher und verunstaltet diesen Glanz und diese Schönheit durch hässliche, unförmige Pixelwolken - das kann nicht Auftrag einer Anstalt öffentlichen Rechts in Deutschland sein!

 

Wenn Gott gewollt hätte, dass wir in Pixelwolken umherlaufen, hätte er sie für uns geschaffen. Und dieses Werk nicht dem in Schöpfungs-Angelegenheiten unqualifizierten ZDF überlassen.

Zur Deutschen Einheit: Nacktwanderung in der Eifel

im Raum Steinbachtalsperre

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An der Steinbach-Talsperre

55 km Nacktwandern in drei Tagen - das ist vielleicht auch ein neuer Rekord. Zumindest für den Zeitraum vom 1. bis 3. Oktober.

 

Ausgangspunkt war diesmal die Steinbachtalsperre, ein beliebtes Ausflugsziel im Großraum Rheinbach. Zu unserem Wanderstart morgens gegen 10 Uhr bei erst 15° Lufttemperatur, aber bereits strahlendem Sonnenschein, war der 7 km lange Rundweg um den See noch wenig begangen, nur einige Spaziergänger, Radfahrer und die Mitarbeiter des Waldgasthofs begegneten uns. Besorgt fragten einige Anlieger der Talsperrenstraße, ob uns denn nicht kalt sei, und machten uns nach ein paar freundlichen, anspornenden Worten hilfreich auf eine Wanderweg-Sackgasse aufmerksam. Vielen Dank!

 

Der weitere Wanderverlauf führte über 21 km abwechslungsreiche Strecke mit einem kumulierten Anstieg von nur gut 300 m über diverse Wanderweg-Abschnitte mit den Markierungen A1, A2 und A3, die aber trotz der niedrigen Zählnummer oft recht deutlich mit Gras bewachsen und augenscheinlich nicht oft begangen werden.Schade, denn die Wege waren teils landschaftlich sehr reizvoll.

 

So hörten wir aus unmittelbarer Nähe im dichten Unterholz mehrere Hirsche röhren, einer davon wechselte kurz darauf etwa 10 m von uns entfernt über unseren Wanderweg. Ein beeindruckendes Schauspiel - ein Hirsch bringt doch einige Masse in Bewegung!

 

Zurück an der Steinbachtalsperre hatten sich die Wege inzwischen gefüllt wie die Fußgängerzone zur Haupteinkaufszeit: Ein Spaziergang mit Seeblick über ebenen Asphalt ist für viele offenbar attraktiver als eine Wanderung auf weichen, federnden Waldwegen mit Steigungen und Gefälle, landschaftlich wechselnden Ausblicken und Begegnungen mit Hirschen oder anderem Wild.

Nacktwanderung in der Eifel

im Raum Madbachtalsperre

Das Sommerwetter im Frühherbst hatte Bestand. 6 Wanderinnen und Wanderer hatten sich zum Sonntag des Einheits-Wochenendes zu einer 18 km langen Nacktwanderung in der Eifel verabredet. Bei strahlend blauem Himmel und bis zu 25° Lufttemperatur herrschten fast hochsommerliche Bedingungen bei einer Strecke, die zwischendurch immer wieder weite Ausblicke bot und zwischendurch den schonenden Schatten des Waldes spendete.

 

Die Rast an der Madbachtalsperre auf dem saftigen Grün der Liegewiese bot Gelegenheit zur Erholung, sogar zum Mittagsschlaf, und natürlich zum erquickenden Getränk und labender Vesper. Ein besonderes Vergnügen war es zu beobachten, wie am benachbarten Lagerplatz ein nackter Junge zusammen mit seinem mit durch lange Jeans, T-Shirt und Schuhen belasteten Freund die Hunde einer Besucherin mit Ballwerfen beschäftigte. Jeder darf mal raten, wer von den beiden Jungs der flinkere und fröhlichere war!

 

Offen erkennbares Vergnügen bereitete sowohl den Wanderteilnehmern als auch den vielen Wander- und Radler-Gemeinschaften, die den Nacktwanderern begegneten, der Austausch in diversen Gesprächen über die Motive und Genüsse des Nacktwanderns - der zurzeit am stärksten wachsenden Sportart in Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern.

Nacktwanderung im nördlichen Teutoburger Wald

bei strahlendem Sommerwetter im Frühherbst

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Spätsommer im Teuto

Der Frühherbst bescherte uns eine stabile Spätsommer-Wetterlage mit putzblauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und bis zu 24° Lufttemperatur im Bergland. Diese idealen Bedingungen veranlasste eine Nacktwanderer-Gruppe dazu, am Samstag (01.10.) zwischen Hilter und Bad Iburg über eine abwechslungsreiche Strecke von 18,5 km die Höhen des Teutoburger Walds zu bewandern.

 

Wie immer hatte der Initiator der Wanderung die beiden örtlich zuständigen Polizeistationen vorab über die Wanderung informiert. Anders als bei früheren Aktivitäten reagierte diesmal die Polizei Georgsmarienhütte prompt und fragte beim Initiator über Telefon weitere Informationen zur geplanten Wanderung ab, um bei eventuell eintreffenden Anrufen von Bürgern, denen naturistische Wanderungen noch fremd sind und sie nicht einzuordnen wissen, erklären zu können, dass bei den nackten Wanderern alles seine Ordnung hat und sie nichts Unrechtes tun.

 

Die zahlreichen Begegnungen mit textiltragenden Wandergruppen und Radfahrern verliefen jedoch alle in sehr freundlicher Atmosphäre, so dass es wohl keinen Anruf irritierter Mitbürger bei der Polizei gegeben haben dürfte. Einige der Textilträger zeigten sich sogar ausgesprochen neidisch: "Ihr habt es genau richtig gemacht mit eurem Outfit!", lautete die Erkenntnis, der allerdings keine unmittelbare Umsetzung folgte.

 

Das kennen die Nacktwanderer: Bis man wirklich zum ersten Mal nackt wandert, muss man ein paar Hemmungen überwinden, die uns unsere traditionelle Erziehung schimpflicherweise eingeimpft hat. Aber nach einem Initial-Erlebnis einer nackten Wanderung will man zum Wandern und zu anderen Aktivitäten in der Natur nie wieder Klamotten tragen! Natur und Klamotten, das widerspricht sich einfach!

 

Zum Abschluss der Wanderung verwöhnte die Hilterner Gastronomie die Wanderteilnehmer noch mit deftigen Speisen nach bayrischer Art und kühlen Getränken, bevor sie dankbar für die wunderschöne Erfahrung im Teuto die Heimreise antraten.

Seit 10 Jahren: Nacktwanderungen im Siegerland

 

10 Jahre ist es her, dass Wolfgang die "Siegerländer Nacktwandergruppe" ins Leben rief. Seitdem finden jährlich im Siegerland mehrere Nacktwanderungen statt, zu denen die Initiatoren auch regelmäßig Gäste u. a. aus Hessen, Rheinland-Pfalz, ganz Nordrhein-Westfalen und sonstigem In- und Ausland begrüßen können.

Zu der diesjährigen, 16 km langen Saisonabschluss-Nacktwanderung trafen sich am Sonntag (25.09.) 22 Teilnehmer. Bei herrlichem Spätsommerwetter war die kleiderfreie Wanderung die beste Wahl, denn selbst ohne Kleidung kamen die Wanderinnen und Wanderer an den teils deutlichen Steigungsstrecken in Schwitzen.

Vorteil des Nacktwanderns ist allerdings, dass der Schweiß schnell wieder von der Haut verdunstet und kein T-Shirt durchfeuchtet wird, das krankheitsfördernd auf der Haut klebt.

Schon die Pioniere der FKK-Bewegung riefen Anfang des 20. Jahrhunderts zur nackten Bewegung in der Natur auf: Richard Ungewitter berichtete in seinem Buch "Nackt" (1908) von Nacktwanderungen im Schwarzwald. Das Gefühl, sich frei von allem Ballast und natürlich nackt durch die Natur zu bewegen, ist heute so faszinierend und befreiend paradiesisch wie damals.

Beim DFK ist das Thema Nacktwandern angekommen

Link auf der DFK-Startseite zu einer Fotoauswahl

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Beim DFK (Deutscher Verband für Freikörperkultur, Dachverband der FKK-Vereine) ist das Thema Nacktwandern angekommen. Auf der Startseite der DFK-Web-Präsenz ist ein Link gesetzt, der auf eine Seite mit 6 Fotos von Nacktwanderungen in Norddeutschland führt. Außerdem findet man dort die Ankündigung: »Einen ausführlichen Zeitungsbericht gibt es in der Dezemberausgabe (von) *Der Naturist*.«

 

Der DFK hat sich mit dem von uns praktizierten »Naturismus in Freiheit«, also außerhalb eingezäunter Vereinsgelände, lange Zeit schwergetan. So erhielt ich noch vor 3 Jahren, als ich die Mitglieder eines örtlichen FKK-Vereins zur Teilnahme an einer Wanderung im Teutoburger Wald einludt, eine Absage des Vorstands (!): "Das ist nichts für unsere Mitglieder."

 

Trotzdem sind bei vielen der von uns durchgeführten Wanderungen in den letzten Jahren auch des öfteren Mitglieder von FKK-Vereinen mitgewandert. Warum auch nicht? Jetzt macht der DFK seine Mitglieder und andere FKK-Freunde offiziell auf unsere Nackt-Events aufmerksam. Schön!

Petition gegen Vorrats-Datenspeicherung

Zeichne mit!

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) hat das erste Ziel erreicht: Innerhalb drei Wochen wurde über 50.000 Mitzeichner gefunden! Dies war die Voraussetzung, um das Anliegen von uns Bürgern in öffentlicher Sitzung dem Petitionsausschuss vorzutragen.

 

Jetzt steht das nächste Ziel an: Innerhalb weiterer 3 Wochen weitere 50.000 Mitzeichner zu finden. Je mehr Mitunterzeichner die Petition findet, desto zwingender wird es für Gesetzgeber und Regierung, den unmittelbar ausgedrückten Willen von uns Bürgern zu berücksichtigen.

 

Falls du es noch nicht getan hast, bitte

 

Zeichne mit!

 

Danke! Ich bin übrigens unter der Mitzeichnungsnummer 21744 erfasst.

Gracias

por la mail

no se si me entiendan pero me gusta mucho esta pagina, es algo indescriptible la forma del cuerpo humano es lo mas maravilloso que hay el la tierra, jamas nada se le igualara, porque la belleza humana es la expresion de la naturaleza viva, quisiera que me entiendieran y quiero ser parte de este mundo natural...la belleza e inocencia de los niños me cautivan mucho es una exprecion de belleza humana en toda su forma

saludos

Barfuß im Torfmoor im Großraum Hannover

Nacktwanderung ohne Rucksack, ohne Schuhe - ohne alles

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Barfuß von der Sohle bis zum Scheitel - diesmal wurde der Traum Wirklichkeit bei der Wanderung durchs Torfmoor im Großraum Hannover. Der Initiator hatte u. a. für ein Verpflegungs-Depot gesorgt, so dass niemand sich mit unnötigem Ballast wie Proviant durch die Natur bewegen musste: Nackt++ hieß die Devise: ohne Kleidug, ohne Rucksack, ohne Schuhe - ohne alles!

 

Auch für Barfußwander-Anfänger war die Route in der Ankündigung als bestens geeignet  deklariert worden, und bis auf eine kurze Strecke von rund 300 m wurde dieses Versprechen auch eingehalten. Die Teilnehmer genossen es sichtlich, frei von allen sonst üblichen Einschränkungen die Natur pur in dieser flachen Endmoränen-Landschaft zu durchwandern! Eine Moor-Wanderung mit optinonalem Einsinken bis zum Knie war für fast alle ein fundamentales Erst-Erlebnis!

 

Wohl in Hinblick auf die etwas schottrige und danach mit vielen vertrockneten Zweigen ausgelegte, für Barfuß-Anfänger recht pieksige »Marterstrecke« von rund 300 m Länge (innerhalb von 9 km samtweicher Gesamtdistanz) hatte der Initiator seine Einladung an Barfußwander-Anfänger in letzter Minute noch relativiert und die Teilnahme einiger angemeldeter Interessenten abgeblockt - in panischer Furcht, unterwegs ein Moorlazarett für Fußkranke eröffnen zu müssen. So wurden unnötigerweise rund 15 interessierte Teilnehmer von dem Event ausgeschlossen. Schade. Bei ein wenig mehr Realitätsbezug hätte der Event leicht die doppelte oder dreifache Anzahl Teilnehmer begeistern können!

 

Der Initiator wusste u. a. einen unscheinbaren Betonklotz in der Landschaft zu deuten als Basis eines ehemaligen Sendemastes aus der Pionierzeit der Funktechnik zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Kaiser Wilhelm über die erste transatlantische Funkverbindung mit US-Präsident Woodrow Wilson Telegramme austauschte. Mit dem Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg brach allerdings die Kommunikation ab, der Sendemast wurde dann später (1931) gesprengt, als er dem Stand der Funktechnik nicht mehr entsprach, und seine Reste versanken im Moor.

Thanks for your mail!

Eine E-Mail von John Ahlquist

 

I am impressed, I have to say. Really rarely do I see a blog thats both informative and entertaining, and let me tell you, you have hit the nail on the head. Your idea is outstanding; the matter is something that not many people are talking intelligently about.

Petition gegen Vorrats-Datenspeicherung

Unterzeichne mit!

 

 

Kai-Uwe Steffen vom Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung - in dem der FoeBuD Gründungsmitglied ist - hat beim Deutschen Bundestag eine Petition gegen Vorratsdatenspeicherung eingereicht.

 

Der Inhalt lautet kurzgefaßt: "Der Bundestag soll keine verdachtslose Speicherung von Telefon- oder Internetverbindungsdaten zulassen und die Bundesregierung auffordern, sich für eine Aufhebung der entsprechenden EU-Richtlinie sowie für ein europaweites Verbot der Vorratsdatenspeicherung einzusetzen."

 

Das Etappenziel ist, bis in 5 Tagen insgesamt 50.000 Mitzeichnerinnen und Mitzeichner zu finden. Wenn wir das schaffen, kann Kai-Uwe Steffens sein Anliegen bei einer öffentlichen Anhörung im Petitionsausschuß des Deutschen Bundestags vortragen.

 

Bitte zeichne mit! Fast die Hälfte der nötigen Mitzeichnenden haben wir bereits. Es fehlen nur noch 28.676 Unterschriften (Stand 8.9.2011, 21 Uhr). Weitere Infos und die Petition findest du auf der Webseite

 

www.zeichnemit.de

 

Danke! Ich bin übrigens unter der Mitzeichnungsnummer 21744 erfasst.

28 NacktwanderInnen beim Hainich (Thüringen) unterwegs

 

Mit bis zu 28° meinte es der Spätsommer noch einmal ausgesprochen gut. Der Himmel zeigte zwar hin und wieder auch Bewölkung, doch die Sonne kämpfte sich für die freie Landschaft, in der sich die Nacktwanderinnen und -wanderer bewegten, gefährlich oft durch: Sonnenschutz blieb notwendig.

 

Aufgrund angelegter Verpflegungs-Depots konnte die naturistische Wandergruppe weitgehend auf Ballast wie Proviant verzichten und rucksackfrei wandern, was das Wohlgefühl bei der nackten Bewegung durch die Natur deutlich hebt. Die Wegstrecken waren zwar weitgehend durch Graslandschaften geführt, aber das angesichts der fortgeschrittenen Jahreszeit oft trockene Gras erlaubte es für Barfuß-Wander-Anfänger doch nur für ein paar Kilometer "barfuß vom Scheitel bis zur Sohle" zu wandern, während einige Trainierte die Gesamtstrecke von 18 km barfuß zurücklegten.

 

Nach den aktuellen Wettervorhersagen könnten die Thüringen-Wanderungen fast schon den Saisonabschluss darstellen - aber wir Nacktwanderer hoffen wie die Winzer noch auf einen goldenen Herbst!

Nacktwandern im Holzland (Thüringen)

 

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Recycling im Walde: Die Brücke diente einmal als Sitzbank

Putzblauer Himmel, fast 14 Stunden Sonnenschein und Temperaturen bis 25° - Wohlfühlwetter zur Holzland-Wanderung in Thüringen. Die Wanderstrecke führte entlang an zahlreichen interessanten, historischen Stätten wie Burgruinen, alten Mühlen und Brennöfen, aus denen mit Trockendestillation aus dem Holz des Waldes in der frühen Neuzeit verschiedene Rohstoffe wie Pech oder Kienöl gewonnen wurden.
 
Den Fortschritt bei der Bahn demonstrierte uns ein alter Bahnhof, dessen Gebäude seit Jahren nicht mehr benötigt wird. Nur die Bahnsteige am jetzigen Haltepunkt, an denen nur noch bei Bedarf Züge halten, besitzen noch ihre althergebrachte Funktion. 
 
Die freundlichen Grüße und Bemerkungen, mit denen uns bei zahlreichen Begegnungen wandernde Paare, Familien oder auch einige Mountain-Biker bedachten, haben wir gern aufgenommen und erwidert. Unsere Gruppe von 17 Nacktwanderinnen und -wanderern musste darüber hinaus auch bemerkenswert vielen Autos Platz machen, die auf einem befahrbaren Waldweg auf dem Weg zu einem Ausflugslokal waren.
 
Der gelungene Tag wurde beschlossen mit einem Besuch der Kristalltherme in Bad Klosterlausnitz, einigen Sauna-Aufgüssen, dem Liegen "auf" der 12%igen Sole und einem stärkenden Abendessen.
 

Ich selbst hatte die Gelegenheit, zwei Tage in Thüringen nackt zu wandern, gleich genutzt und mich schon seit Mitte der Woche auf einen Urlaubstrip durch Thüringen begeben, dabei kleine Städtchen im ländkichen Kyffhäuser-Kreis erforscht, in denen die Fördergelder nicht so üppig ankamen wie in den großen Zentren, konnte den Stotternheimer See zur Erfrischung und nacktem Sonnenbad nutzen, meine Eindrücke aus Erfurt und Jena auffrischen und vorab auf einigen kürzeren Strecken das nackte Wandern üben. Thüringen ist doch immer für eine Handvoll Nacktwanderungen gut!

Zwei Tage Nacktwandern im Westerwald

 

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Wandern im Westerwald

Der Samstag war ein strahlender Sommertag mit Temperaturen bis 23°. Die 18 km abwechslungsreiche Strecke durch Wälder, Wiesen und Felder bewältigten die 18 Nacktwanderinnen und Nackwanderer in bester Motivation und unter optimalen Bedingungen. Zur Stärkung kehrten sie nach vollbrachtem Werk in der lokalen Gastronomie ein und ließen sich Speisen und Getränke wohl sein.

 

Nach Übernachtung im Christlichen Erholungsheim wurden am Morgen einige neue Fans für die Idee des Nacktwanderns gewonnen, die ja letztendlich auch eine Lobpreisung der göttlichen Schöpfung darstellt und den nackten Menschen in seiner natürlichen Umwelt positioniert. Mehrere Gesprächspartner ließen sich von den T-Shirt-Labels "nackt-wandern.de" zu Fragen und teils ausführlichen Gesprächen anregen.

 

Der Sonntag-Vormittag verlief regnerisch, das Fernsehteam des SWF konnte fast nur Bilder in einem gleichmäßig fallenden Landregen einfangen. Der Bericht übers Nacktwandern geriet dennoch zu einer fröhlichen Sympathiebotschaft für diesen wunderschönen Natursport. Pünktlich zur Mittagsrast ging dann der Regen in Sonnenschein über, und bei Temperaturen bis zu 27° und hoher Luftfeuchte geriet noch mancher Naturist im weiteren Verlauf der Wanderung ins Schwitzen, bevor der auf dem Dach des Westerwalds gelegene Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreicht war.

 

Zwischendurch gelangte die Wandergemeinschaft an einen Weiher, in dem gerade die Taufe neuer Glaubensbrüder einer christlich orientierten Glaubensgemeinschaft zelebriert wurde. Die Teilnehmer des Tauf-Events konnten unsere Nacktwander-Aktivitäten nicht sogleich als Lobpreisung der Krönung der göttlichen Schöpfung einordnen, so dass per Handy die Polizei informiert wurde. Eine Polizeistreife erwartete kurz darauf die Nacktwanderer an einer Straßenquerung. Der am Streifenwagen lehnende Polizist beantwortete mein herzliches "Schönen, guten Tag" mit einem ebenso freundlichen Gruß und ließ mich und die anderen Nackten ohne weiteres nackt weiterwandern.

 

Ein paar Mitwanderer sprach er an und riet ihnen, an belebten Orten zukünftig etwas Kleidung anzulegen, um Missverständnissen vorzubeugen. Auch bei der Polizei wird also inzwischen die Nacktwanderei als Selbstverständlichkeit eingestuft, und man versucht nur, Missverständnisse zu vermeiden, denen weniger orientierte Bürger gelegentlich unterliegen, sowie deren Verwirrung zu mildern. Diese Praxis der Polizei zielt offensichtlich auf gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme. Gut so! Naturisten fordern ja nicht nur die Anerkennung ihrer eigenen Kleidungsfreiheits-Vorliebe sondern akzeptieren ihrerseits auch die Bekleidungs-Gepflogenheiten anderer Menschen.

 

Übrigens scheint auch die Tauf-Gesellschaft dem Naturismus nicht ganz abgeneigt gewesen zu sein: Am Rande der Taufzeremonie badeten zwei nackte Kinder im See. Genau so hat bei uns Nacktwanderern ja auch (fast) alles angefangen!

Nacktwanderung im westlichen Sauerland

Start bei 11° und Wolken, Abschluss bei strahlendem Sonnenschein

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Luft 11°, 500 m ü. NN

Dass die Temperaturen im kühlen Bereich verbleiben würden, war angekündigt. Tatsächlich haben sich von den 42 ursprünglich angemeldeten Teilnehmern 32 von den Temperaturen abschrecken lassen. Die 10 Teilnehmer im Alter von Mitte 30 bis Mitte 60 legten die knapp 20 km dann trotzdem nackt zurück. Nach der ersten merklichen Steigung war es niemandem mehr kalt!



Dazu trug wesentlich die fast vollkommene Windstille bei. Trotzdem löste die Schar der nackten Wanderer bei vielen Begegnungen mit Wanderern oder Joggern, die mehrschichtige Kleidung trugen, Verwunderung aus. Sie fragten, ob man sich denn bei solchen Temperaturen ohne Kleider überhaupt wohl fühlen kann - aber das klappt hervorragend! Der menschliche Körper passt sich in weiten Bereichen höchst flexibel an herrschende Wetterbedingungen an, ohne das Gefühl des Frierens oder Unwohlseins zu empfinden! Man probiere es aus!



Dass man trotz anspruchsvoller Strecke mit über 450 m kumuliertem Höhenunterschied und lang anhaltenden Steigungen nicht ins Schwitzen gerät, war eine schöne Erfahrung. Für die Gefällestrecken hatte der Kreislauf und die körpereigene Wärmeproduktion dann hinreichend Reserven gebildet, so dass die Wanderer sich auch dann rundum wohl fühlten, wenn es bergab ging.



Zwischendurch fingen sie noch einen entlaufenen Dackel ein und konnten ihn nach einiger Zeit seinem Herrchen zurückgeben, und genossen die abwechslungsreiche Strecke überwiegend durch Wald und Wiesen sowie entlang einer Talsperre. Natürlich freuten sich schließlich auch die Naturisten darüber, dass der letzte Wanderkilometer von Sonnenschein begleitet wurde, und man anschließend in einem besonnten Biergarten sitzend eine wohlschmeckende Stärkung zu sich nehmen konnte.

Nacktwandern wird immer beliebter - Deutscher Wandertag in Melle

Meller Kreisblatt veröffentlicht Artikel zum Deutschen Wandertag 2011

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Aktueller Nachtrag: Der Artikel »Aus der Traum: Kein Nacktwandern beim Wandertag in Melle« vom 03. August stellt - wohl aufgrund zahlreicher Leseranfragen - klar, dass im Rahmen des Deutschen Wandertags 2011 keine Nacktwanderung stattfinden wird. Unklar bleibt, wer diesen Traum geträumt hat. Und offen bleibt, ob nicht vielleicht zufällig eine spontane Wanderung von Naturfreunden in der Nachbarschaft stattfindet.

 

Vom 8. bis zum 15. August findet in der niedersächsischen Stadt Melle (östlich von Osnabrück) zum 111. Mal der Deutsche Wandertag statt. Im Rahmen einer Artikelserie veröffentlichte das Meller Kreisblatt (Regionalausgabe der Osnabrücker Zeitung) einen lesenswerten Artikel mit dem Titel »Nacktwandern erfreut sich zunehmender Beliebtheit«, in dem zahlreiche Aspekte des textilfreien Wanderns betrachtet werden.

Ankündigung: Nackt ins Rock-Konzert am 2. September im Münchner Backstage

An diesem Abend ist nacktes Publikum ausdrücklich erwünscht

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Backstage München - youTube

 

Aktueller Nachtrag: Der Termin im Backstage ist vom 2. Oktober auf den 11. November verschoben worden.

 

Ende letzten Jahres musste Moses Wolff aufgrund der ablehnenden Haltung seines Veranstalters im Schlachthof München seine Aufforderung ans Publikum "Bitte kommen Sie nackt" zurücknehmen. Jetzt gibt es im Backstage Werk am 2. September ein Rock-Konzert unter dem Titel IN THE RAW, und zu diesem Event ist nacktes Publikum ausdrücklich erwünscht.

 

Wer sich rechtzeitig als Nackt-Rock-Fan bei Alex anmeldet (Link unterhalb dieses Artikels), erhält an der Abendkasse eine Freikarte für das Konzert. Nach Abholung der Freikarte kann man seine Garderobe abgeben und den Abend über kleiderfrei bleiben (nur bei dieser Veranstaltung - es laufen parallel noch andere, bekleidete Events im Backstage). Wieviele der zahlenden Rockmusik-Freunde sich von der guten Laune der nackten Zuschauer werden anstecken lassen, bleibt abzuwarten.

Nacktwandern in Alfons' Puschel-TV

Alfons erinnert sich nach der Wanderung nicht an mitwandernde Frauen · Voll auf Männer fixiert

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Am 5. Juli 2011 wurde in Alfons' Serie »Puschel-TV« im ARD der Beitrag zum Nacktwandern gesendet, bei dem Alfons seine Erlebnisse während einer Nacktwanderung im Sauerland im September 2010 präsentierte.

 

Dass Alfons nicht alle Gedankengänge in seinem Streifen unterbringen konnte, die wir versucht haben ihm nahe zu bringen, ist zum einen eine Frage der Zeitbeschränkung, zum anderen auch eine Frage seines Stils ("das ist zu kompliziert für mein Publikum!", wehrte er gelegentlich ab). Immerhin sind eine Reihe Informationen zum Thema Nacktwandern in den Streifen  eingegangen, und die Mischung des Beitrags schien insgesamt ausgewogen im Spannungs-Dreieck zwischen Bericht, Humor und Witz.

 

Dass Alfons teils mit hartem Schnitt Platz für seine Kommentierungen schuf, von denen er annahm, dass das Publikum sie witzig finden und entsprechend honorieren würde, war der notwendige Tribut an eine Sendung, die sich im Comedy-Sektor etabliert hat. Insgesamt ist aber das, was als Sendung über den Äther gegangen ist, auch ein guter Werbeträger für die Idee des Nacktwanderns gewesen, konnten doch zahlreiche Sympathieelemente an die Zuschauer vermittelt werden, und gerade auch an solche Zuschauer, für die »Nacktwandern« bisher noch kein gängiger Begriff war.

 

Humor ist, so lernte ich einst, eine Geisteshaltung, die in allen menschlichen Handlungen das Liebenswerte zu erkennen sucht. Einigen Humor hat Alfons in diesem Sinne in Hinsicht auf Nacktwanderer bewiesen - ergänzt um seine deutliche Tendenz zum Witz. Warum auch nicht? Über einige seiner Einwürfe konnte man richtig lachen.

 

Das Amüsanteste an dem Beitrag war für mich allerdings - um mal kurz auf Alfons' Lieblingsthema einzugehen - dass Alfons auf 18 km Wanderung so intensiv mit Vergleichen beschäftigt war ("alle Franzosen tun das", hat er uns erklärt), dass er nicht einmal bemerkt hat, dass auch nackte Frauen mitgewandert sind.

 

Wie ungalant!

Zweite Nackt-Wanderung im Lahn-Dill-Bergland

Der Hoerlepanoramaweg erwies sich als außergewöhlich nacktwanderfreundlich!

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30 Nacktwanderinnen und Nacktwanderer haben der Vorhersage der Meteorologen geglaubt, dass am Sonntag den 26. Juni die Wärme von Südwesten her nach Deutschland zurückkehrt, und wurden mit einem wirklich außergewöhlichen Nacktwandererlebnis belohnt. War es zum Wanderstart um 11 Uhr noch wolkig und mit 18° mäßig temperiert, so begann die Wanderung mit einer Steigungsstrecke zum Warmwerden. Bald zeigten sich dann die ersten Wolkenlücken, und im Verlaufe der Wanderung wurden schließlich 24° Lufttemperatur erreicht bei Wechsel von Wolken und Sonnenschein - ideales Nacktwanderwetter!

 

Der gewählte Rundweg erwies sich als außerordentlich nacktwandergeeignet, zeigt er doch zu 95 Prozent der Strecke einen grasbewachsenen Verlauf oder federnden Waldboden, so dass die Naturisten fast durchgängig zur Barfußwanderung übergehen und "barfuß vom Scheitel bis zur Sohle" - ihrem Lieblingszustand - die Natur durchstreifen konnten.

 

Die abwechslungsreiche Strecke entlang von Feldern, Wiesen oder durch Waldstücke unterschiedlicher Baumstruktur eröffnete immer wieder herrliche Blicke ins Tal oder ins weite Land auf umgebende Bergzüge. Den Weg der Naturisten begleiteten unter anderem die Lieder der Singdrossel, die kurzen Verse der Buchfinken und der unermüdliche, sprudelnde Gesang der Feldlerche.

 

Nach 18 km Wanderung mit einem kumulierten Ab- und Anstieg von ca. 400 m erreichten die Nacktwanderer wieder den Ausgangspunkt und stärkten sich noch in der örtlichen Gastronomie, bevor sie um ein beglückendes Erlebnis reicher die Heimreise antraten.

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Bildungs-Allianz: Vater, Mutter, Kind und Lehrer

8. nackte Pfingstwanderung im Rothaargebirge

 

Zur 8. nackten Pfingstwanderung fanden sich auch dieses Jahr wieder rund 60 Wanderinnen und Wanderer ein, um die 18 km lange Strecke im südwestlichen Rothaargebirge in ungetrübter Naturverbundenheit zu durchwandern.
 
Die zum Wanderstart herrschenden 14° Lufttemperatur schienen zwar zunächst etwas knapp, aber da man sich beim Wandern bewegt und innere Wärme produziert, kam niemand dazu, zu frieren. Zumal der Körper beim Nacktwandern nicht mit falschen Informationen über die herrschende Außentemperatur belogen wird, kann er seinen effizienten, natürlichen Wärme-Regelmechanismus erfolgreich einsetzen.
 
Zwischen 13 und 68 Jahren alt waren die Teilnehmer, aber das Alter spielt bei naturistischen Aktivitäten dieser Art kaum eine Rolle. Entscheidend ist die gemeinsame Erkenntnis, dass der Mensch als Krönung der göttlichen Schöpfung keinen Grund hat, das Ergebnis dieser Schöpfung hinter Kleidung zu verstecken - selbst wenn persönliche Gegebenheiten ein paar Abweichungen vom Idealbild ausprägen.
 

Zahlreiche Begegnungen mit textiltragenden Wanderern und Mountain-Bikern verliefen in freundlicher, ja fröhlicher Atmosphäre, zum Teil ergab sich im gemeinsam nach Wanderschluss aufgesuchten Rasthaus Kindelsberg noch Gelegenheit zur Nachfrage und Erläuterung, was denn eigentlich am Nacktwandern so besonders reizvoll ist. So wurde neues Verständnis und Know How geschaffen!

 

Dass Eltern und Lehrer bei Nacktivitäten so wie hier geschehen zusammen wirken und Kinder und Jugendliche gemeinsam zu naturbewusstem Handeln und Denken anleiten können, gehört zu den besonderen Errungenschaften unseres naturistischen Wirkens und hat Vorbildfunktion für andere Projekte ähnlicher Zielsetzung. Schön, dass bei diesem Event die nötige Übereinstimmung und alle gemeinsamen Ziele erreicht werden konnten!

Integration des WNBR Berlin in Sternfahrt des ADFC fand nicht statt

WNBR Berlin stattdessen als eigene Tour entlang der Havel

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I have nothing to hide - do you?

So wie im vorigen Jahr, als die WNBR-Tour in die Sternfahrt des ADFC integriert wurde, sollte es im Jahr 2011 nicht ablaufen. Zwar hatten sich die Nacktradler nach Abstimmung mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club an einem der Startpunkte für die Sternfahrt eingefunden, aber irgend jemand fühlte sich irritiert und wandte sich an die Polizei.

 

Die Polizei grenzte dann die Nacktradler von der Teilnahme an der ADFC-Sternfahrt aus. Was der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele (bekleidet) vor Ort zum Nacktradeln zu sagen hatte, lässt aich aus dem Video leider nicht entnehmen. Der ADFC ließ nach Ende der Sternfahrt verlauten, dass der Club sich an die Absprachen gehalten habe und allein die Polizei für die Ausgrenzung der Nacktradler verantwortlich sei, bedauerte sogar gegenüber dem Initiator das Einschreiten der Ordnungshüter.

 

Die fast 100 Nacktradler und -radlerinnen begaben sich daraufhin auf eine Alternativstrecke entlang der Havel, so dass die Zielsetzung eines WNBR in Berlin doch noch erreicht werden konnte, wenn auch nicht unter dem Dach der ADFC-Sternfahrt. Im kommenden Jahr will Initiator Johannes den WNBR Berlin als eigene Demo anmelden und unabhängig vom ADFC starten.

 

Welt-Nackt-Radel-Tag im Südlichen Münsterland

19 NacktradlerInnen radeln 44 km rund um Beckum

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Mittagsrast auf dem Dalmer

Seit 2004 wird weltweit der Welt-Nackt-Radel-Tag (World Naked Bike Ride = WNBR) ausgerufen unter dem Motto

 
»Wir treten mit unseren bloßen Körpern gegen die Welt der Automobilisten
und alle anderen Verbraucher nicht erneuerbarer Energie an,
um auf all die gefährlichen Folgen ungehemmten Energieverbrauchs
für die gesamte Menschheit aufmerksam zu machen und die Menschen
zum Umdenken zu bewegen.«
 
In allen wichtigen Städten der Welt wird dem Aufruf zum WNBR seit Jahren in ständig zunehmendem Maße gefolgt: Melbourne, Sydney, Kapstadt, Sao Paolo, Santiago, Mexico, San Francisco, Philadelphia, Chicago, New York, Montreal, Toronto, Madrid, Barcelona, London, Paris, Brüssel, Berlin, Dresden, Frankfurt, Leipzig - und nun auch Beckum.
 
19 NacktradlerInnen fanden sich zu einer 44 km langen Nacktradeltour zusammen und fuhren mit den an ihren Fahrrädern aufgezogenen Mahn-Wimpeln rund um Beckum durch die südliche Münsterländische Parklandschaft. Für manch einen der Teilnehmer war es eine Überraschung, dass es im Münsterland auch Steigungen gibt!
 
Bei zahlreichen Begegnungen mit Textilträgern, unter anderem am Schießstand der Schützengesellschaft Dünninghausen, wo gerade der neue Schützenkönig ermittelt wurde, hörten die Nacktradler viele anspornende und anerkennende Kommentare mit Witz und Humor.
 
Während ihrer Fahrt hielten die Naturisten inne an Natur- und historischen Denkmälern und gedachten der Menschheits-Epoche, in der noch alle Menschen naturbewusst und natürlich nackt die Wälder und Auen durchstreiften - eine Epoche, auf die sich die heutigen Naturisten besinnen und auf deren ressourcen-schonende Lebenspraxis sie sich berufen.
 
In Zeiten des Ausstiegs aus der Atomenergie und der Besinnung auf die begrenzten Ressourcen unserer Welt ist die Naturismus-Bewegung einschließlich der WNBR-Aktivisten ein hoch aktuelles und stark motivierendes Element modernen Denkens. Die Warnungen und Visionen des legendären Club of Rome ("Grenzen des Wachstums", 1960) werden von ihnen wach gehalten und aktualisiert.
 
Zum Abschluss der anspruchsvollen Radtour gab es zunächst ein erfrischendes Bad im FKK-See, danach stärkte man sich noch in einem Neubeckumer Gartenrestaurant, bevor die Naturisten erschöpft aber glücklich die Heimreise antraten.
 

Traditionelle Mai-Nacktwanderung im Harz

Geänderte Streckenführung des Naturistenstiegs

Wie schon in den beiden letzten Jahren traf sich auch 2011 wieder eine Gruppe von ca. 20 Nacktwanderinnen und -wanderern im Ostharz, um von Wippra aus den Naturistenstieg zu bewandern. Die neue Streckenführung galt es einzuweihen, und die neue Wegemarkierung war zu testen.

 


Basis-Karte: OpenStreetMap.org (OSM)
Klick auf die Karte zum Download eines zip-Archivs mit Karte im Maßstab 100 m = 50 Pixel
incl. gpx/gpd-Dateien für Outdoor-Navi/ google Earth u.a.m.
Für Richtigkeit der Routen und Daten gebe ich keine Gewähr.
Grundlage für das Design der Routen war eine Skizze der Gemeinde Wippra,
die ich nach bestem Wissen in das Kartenwerk übertragen habe.

 

Als Ausgangspunkt bietet sich der Parkplatz südlich der Staumauer der Wipper-Talsperre an. Der Beginn des Naturistenstiegs liegt nach wie vor in ca. 550 m Entfernung vom Parkplatz im Wald. Von hier aus begleitet den Nacktwanderer beständig und gut sichtbar das gelbe "N" als Wegemarkierung, meist mit Farbe an Baumstämme gemalt, im späteren Wegeverlauf auch als weißes Schild mit gelbem "N" darauf.

 

Die neue Wegeführung bezieht vermehrt naturbelassene Wege ohne Schotterbelag mit ein, so dass auch Barfuß-Wanderer besser auf ihre Kosten kommen. Allerdings waren einige der Wege auch mit kniehohen Grashalmen bewachsen, auf denen zahlreiche Zecken auf blutspende-willige Gastgeber warteten.

 

Ich persönlich meide solche Wege lieber, da ich aus Gesundheitsgründen nicht mehr zum Blutspenden zugelassen bin. Ich hatte aber nicht das geringste Problem, eine attraktive Alternativstrecke nach eigenen Vorstellungen zu bewandern. Das Wegenetz ist dicht genug für persönliche Selektionen.

 

Ich bin allerdings ohnehin der Ansicht, dass Nacktwanderwege keiner besonderen Auszeichnung bedürfen. Nacktwanderwege verlaufen überall dort, wo wir nackt wandern, also überall im Harz, überall im Sauerland, überall im Rothaargebirge, überall im Taunus, überall im Thüringer Wald, überall in der Lüneburger Heide, überall im Bayrischen Wald, überall in der Rhön, überall im Pfälzer Wald, überall im Weserbergland, überall in der Eifel, überall im Odenwald, überall in allen Naturparks und überall sonst, wo nackt zu wandern Freude macht. Denn nackt durch die freie Natur zu streifen ist ein selbstverständliches, fundamentales Naturrecht für alle Lebewesen dieser Welt seit Anbeginn jeglichen Lebens auf Erden.

 

Natürlich gilt das auch für Menschen. Denn Menschen sind ja auch Lebewesen.

 

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Nacktwanderung auf Dinosaurier-Spuren

 

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In den Bückebergen sind vor rund 80 Millionen Jahren zahlreiche Dinosaurier unterwegs gewesen und haben im weichen Boden ihre Fußabdrücke hinterlassen. Der ehemals weiche Boden, bald getrocknet und versteinert, hat diese Fußstapfen bis heute erhalten. Die entsprechenden Gesteinsschichten wurden bei Steinbrucharbeiten freigelegt.

 

Eine Gruppe von 20 Nacktwanderern folgte den Spuren der Dinosaurier über eine Wanderroute von 19 km Länge durch die Bückeberge. Bei einigen Begegnungen mit anderen Wanderern oder Radfahrern machten die Nacktwanderer die Erfahrung, dass sich heutige Menschen zum Wandern oft verkleiden und Gefallen daran finden, nassgeschwitzte Textilien auf dem Leib zu tragen - eine unverständliche Gewohnheit. Trotzdem liefen alle Begegnungen mit Textilträgern in fröhlichem Einvernehmen ab.

 

Die Naturisten berufen sich darauf, dass Nacktwandern die älteste Sportart überhaupt ist und seit sechs Millionen Jahren betrieben wird - seit es überhaupt menschenähnliche Wesen auf der Welt gibt. Sie genossen die Strahlen der Sonne unmittelbar auf der Haut, ebenso das Säuseln des Windes oder das Streifen eines Farnkrauts oder Zweiges am Arm oder Bein. Zur Einkehr nach der Wanderung in einem örtlichen Restaurant legten sie natürlich frische Kleidung an -  kein Nacktwanderer würde sich je in verschwitzten Wanderklamotten zum Speisen begeben, wie das verkleidete Wanderer manchmal tun.

 

Die Nacktwanderer treffen sich regelmäßig zu traditionell kleiderfreien Wandertouren auf dem Bückeberg, im Süntel, Deister, in den Weserbergen, halt überall dort, wo Wandern Spaß macht. "Es ist eine Offenbarung, ohne Kleider durch die Natur zu wandeln.", schwärmen sie. Oder: "Nackt durch die Natur zu wandern, ist eine Lobpreisung der göttlichen Schöpfung." Das aktuelle Fundamentalwerk zur katholischen Sozialethik, "Liebe und Verantwortung", verfasst von Karol Wojtila, besser bekannt als Papst Johannes Paul II., pflichtet dem bei: "Der Mensch kann, da er Gottes Schöpfung ist, nackt und unbedeckt bleiben, und bewahrt doch seinen Glanz und seine Schönheit."

Die Bundesregierung plant erneut den Überwachungsstaat

Naturisten wehren sich gegen Datenvorratsspeicherung

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Die Bundesregierung plant erneut die Vorratsspeicherung von Telefon-, Email- und Internetdaten. Von allen Menschen sollen die Daten anlass- und verdachtsunabhängig gespeichert werden. Damit würden wir BürgerInnen unter Generalverdacht gestellt, und der Staat würde massiv in unsere Persönlichkeitsrechte eingreifen. Entgegen den Geboten der europäischen Menschenrechts-Konvention!

 

Einmal hat das Bundesverfassungsgericht unserer/ meiner Klage bereits stattgegeben und den ersten Gesetzentwurf für verfassungswidrig erklärt. Jetzt nimmt die Regierung einen zweiten Anlauf mit einem Gesetzentwurf, der dem Buchstaben nach vor dem Verfassungsgericht Bestand haben soll.

 

Aber wir Menschen wollen überhaupt keinen Überwachungsstaat! Wir wollen nicht unter Generalverdacht gestellt werden! Wehre auch du dich gegen den geplanten Verstoß der Bundesregierung gegen die europäische Menschenrechts-Konvention!

 

Unterzeichne auch du den gemeinsamen Appell von Campact und dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung an Innenminister Friedrich und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger! Die Regierung muss wissen, dass wir Bürger absolut gegen eine Überwachung um jeden Preis sind!

 

Beteilige dich, bitte: http://tiny.cc/vorrat Danke!


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